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Verbraucher bei Service und Umweltfragen oft allein gelassen: ecochoice veröffentlicht Studie zu Elektro-Onlineshops
Eine Anfrage bei einer Preissuchmaschine führt schnell zu einer Vielzahl von Anbietern. Entsprechend schwierig ist die Auswahl. Unabhängige Prüfsiegel garantieren die Erfüllung rechtlicher Kriterien. Doch welche Rolle spielen Service und Umweltfragen bei zertifizierten Online-Shops?
Das Ergebnis der aktuellen Studie des Verbraucherportals ecochoice ist ernüchternd. Trotz renommierter Prüfsiegel konnten nur 13 der 108 geprüften Versandhändler überzeugen. Bei den meisten Elektro-Onlineshops führen Service und Umweltfragen ein Schattendasein. So entstehen schnell Frust und unerwartete Kosten auf Seiten der Verbraucher.
Die Studie
Von Dezember 2007 bis Januar 2008 untersuchte das Verbraucherportal ecochoice 108 Distanzhändler, die mit den Prüfsiegeln ‚Trusted Shop’, ‚Geprüfter Online Shop (EHI)’ und ‚TÜV safer shopping’ zertifiziert sind. Diese wurden aus einer Vorauswahl von insgesamt 400 Distanzhändlern ausgewählt. Im Vordergrund stand das Produktportfolio an Haushaltsgeräten und Consumer Electronics. ecochoice stellte zehn Fragen zu den Bereichen Kaufanbahnung, Kaufabwicklung, Gewährleistung und technische Beratung sowie zum Umgang mit Energiethemen.
Die wichtigsten Ergebnisse
Für eine sichere Zahlungsweise z. B. per Nachnahme verlangen 21 Prozent der Anbieter über 12 Euro Versandkosten. Der Spitzenwert liegt bei 18 Euro. 42 Prozent der Händler bestehen auf Zahlung per Nachnahme oder Vorkasse - trotz des Risikos für den Kunden.
Einen Liefer- und Anschlussservice für große Elektrogeräte wie Waschmaschinen oder Flachbildschirme bieten nur 14 Prozent der Distanzhändler. Darüber hinaus lassen über 90 Prozent der Anbieter den Verbraucher mit der fachgerechten Entsorgung der Altgeräte allein.
Nur 11 Prozent der Anbieter bieten einen umfassenden technischen Support. Dabei erfordert die komplexe Technik von Elektrogeräten gerade im Distanzhandel einen qualifizierten Service. Doch viele Händler scheuen die hohen Kosten. In Garantiefällen verweisen 64 Prozent lediglich auf die Hersteller.
Angaben über Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit der Geräte spielen bei der Mehrheit der Online-Shops keine Rolle. Nur eine kleine Gruppe (>5%) von engagierten Händlern erkennen das Potenzial dieses Themas.
Fazit
Die starke Verbreitung von Preissuchmaschinen führt zu einer einseitigen Transparenz. Zwar erhält der Verbraucher binnen Sekunden einen Überblick über günstige Angebote, erfährt jedoch nur wenig über den Service. Dies kann schnell zu hohen Folgekosten führen - wenn zum Beispiel die bestellte Waschmaschine nicht angeschlossen wird, der Verbraucher das Altgerät selbst entsorgen muss oder hohe Stromkosten zu Buche schlagen.
Deshalb ist der Konsument auf Siegel angewiesen, die einen hohen Standard versprechen. Doch die Prüfsiegel sind gegenüber den Serviceleistungen der Online-Shops zu unkritisch. Von 108 geprüften Shops bieten nur wenige ein umfassendes Serviceangebot und thematisieren Umweltfragen. „Im Sinne des Umwelt- und Verbraucherschutzes müssen die großen Prüfsiegel hier reagieren“, fordert ecochoice-Gründer Sebastian Metzger.
Die ausführliche Studie finden Sie hier
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ecochoice Ratgeber Geschirrspülmaschinen: umweltfreundliche Helfer für den Weihnachts-Abwasch?
Die Geschenke sind ausgepackt, die Weihnachtsgans ist verspeist und in der Küche stapeln sich Berge von schmutzigen Tellern und Gläsern. Wer keine Geschirrspülmaschine besitzt, denkt an solchen Tagen gerne darüber nach, sich eine zuzulegen. Doch lohnt sich die Anschaffung? Für Leute, die viel spülen, sind Geräte der Energieklasse 'A' die sparsamere und umweltfreundlichere Alternative. Wie eine Studie der Universität Bonn herausfand, verursacht das Abwaschen per Hand einen deutlich höheren Wasser- und Energiebedarf. Dieser spiegelt sich in doppelt so hohen Kosten pro Spülgang wider.
Qualität
Tests der Stiftung Warentest geben einen Überblick über hochwertige Geschirrspülmaschinen. Diese sollten sowohl im Energieverbrauch, als auch in Reinigungs- und Trockenwirkung in die Energieeffizienzklasse 'A' eingestuft sein. Der Aqua-Stopp zur Vermeidung von Wasserschäden ist mittlerweile in fast allen Geräten vorhanden. Einen schnellen Überblick über hochwertige und sparsame Geräte gibt das Verbraucherportal www.ecochoice.de
Umwelt
Energieeffiziente Spülmaschinen kommen mit nur 15 Liter Wasser und 1,1 kWh Strom aus. So spart man laut Öko-Institut mit einer voll beladenen Geschirrspülmaschine der Klasse 'A' ca. 70 % des Wasserverbrauchs und ca. 55 % des Energieverbrauchs gegenüber dem Spülen von Hand. Positiv auf den Verbrauch wirkt es sich zudem aus, wenn bei der Dosierung von Salz und Spülmittel die Wasserhärte berücksichtigt wird. Ein weiteres wichtiges Kaufargument ist die Geräuschentwicklung. Mehr als 47 Dezibel können zur Belastung werden, vor allem, wenn das Gerät nachts läuft.
Tipps fürs Spülen von Hand
Wo wenig Geschirr anfällt, empfiehlt sich weiterhin die traditionelle Spültechnik. Effektiv ist es, das Geschirr zuerst in einem Becken mit heißem Wasser und Spülmittel vorzureinigen und in einem zweiten Becken mit klarem kaltem Wasser abzuspülen. Wer zuvor den groben Schmutz mit einer Gabel entfernt, braucht zudem das Wasser nicht so oft wechseln.
ecochoice Ratgeber Elektrogeräte
Weihnachtliche Spontankäufe: schneller Frust statt lange Freude.
Kurz vor Weihnachten versuchen viele, schnell noch das passende Geschenk zu finden. Besonders Elektrogeräte sind beliebte Gaben unter dem Baum. Doch nicht immer schenkt man mit dem spontan erworbenen Gerät anhaltende Freude – zum Beispiel, wenn es sich als minderwertiger Stromfresser entpuppt. Deshalb lohnt es sich, auch bei Weihnachtskäufen bewusst auf Qualität, Preis und Stromverbrauch zu achten.
Einen schnellen Überblick über hochwertige Elektrogeräte bietet das Weihnachtsspezial der Stiftung Warentest. Pünktlich zum Fest kürte die Verbraucherorganisation 200 Testsieger [http://www.test.de/themen/kinder-familie/meldung/-Weihnachtsspecial-200-Produkte-im-Test/1604914/1604914/].
Damit der hohe Stromverbrauch nicht die Freude trübt, empfiehlt das Verbraucherportal ecochoice, energieeffiziente Elektrogeräte zu verschenken. Das schont nicht nur den Geldbeutel des Beschenkten, sondern kommt auch dem Klimaschutz zugute. Leider sind die Energieinformationen insbesondere für Computer und Unterhaltungselektronik oft schwer zu finden. Deshalb lohnt sich ein Blick auf das Angebot der EcoTopTen des Öko-Instituts, Initiative Energieeffizienz, co2online und von ecochoice.de. Die Unterschiede sind erheblich. Bei den Flachbildschirmfernsehern zum Beispiel verbrauchen Plasma-Geräte zum Teil mehr als das Doppelte an Strom als LCD-Fernseher.
Die vielen vermeintlichen Schnäppchenangebote bei Elektroprodukten verleiten außerdem zum Kauf von überflüssigen Dingen, die am Ende im Keller landen. „Weniger, aber dafür höherwertige Geschenke bereiten dem neuen Besitzer länger Freude“, sagt ecochoice-Gründer Sebastian Metzger. Für diese Form des Schenkens werben die Entwickler des Verbraucherportals. „Die Freude, endlich die lang gewünschte, hochwertige Stereoanlage anzuschließen, hält meist über mehrere Jahre. Ist das Gerät dann noch energieeffizient, ist dies ein schönes Beispiel für nachhaltigen Konsum.“
Das Verbraucherportal ecochoice (www.ecochoice.de) vereinfacht die langwierige Suche nach energieeffizienten und hochwertigen elektronischen Weihnachtsgeschenken. Es verbindet Test- und Umweltratgeber mit Preis- und Händlersuche. In die Auswahl kommen nur Produkte, die bei Testzeitschriften wie der Stiftung Warentest Bestnoten erzielt haben. ecochoice verweist auf serviceorientierte Versandhäuser wie Otto, Quelle und Neckermann sowie den mittelständischen stationären Fachhandel EURONICS (www.euronics.de). In drei Schritten können Konsumenten so das passende Elektroprodukt finden. Das Portal will Verbrauchern eine objektive Orientierungshilfe bieten und die Lücke zwischen ökologischem Bewusstsein und tatsächlichem Kaufverhalten schließen.
Ansprechpartner:
Sebastian Metzger
Geschäftsführer und Inhaber
tel. +49 (0)30 544 931 65
mobil +49 (0)177 7249 223
mail: s.metzger(at)ecochoice.de
Carolin Fleischmann
Pressereferentin
tel. +49 (0)30 544 931 65
mobil +49 (0)178 8544 911
mail: c.fleischmann(at)ecochoice.de