unsere Richtlinien: Qualität
Wie kann eine objektive Vorauswahl der Produkte stattfinden? Welche Methode verspricht die größte Transparenz? Welche Testzeitschriften bieten die höchsten Standards bei ihrer Arbeit?
ecochoice wählt Produkte anhand unabhängiger Testergebnisse aus. Dabei unterscheiden wir zwei unterschiedliche Kategorien:
- Bei den Haushaltsgeräten vertrauen wir allein auf die Expertise der Stiftung Warentest. Nur ein "gut" oder "sehr gut" bei einem der Tests ermöglicht die Aufnahme ins ecochoice Ranking.
- Bei den Consumer Electronics (Computer & Telefon) setzen wir neben Stiftung Warentest auf eine Auswahl von namhaften Testzeitschriften.
Die durchschnittliche Testnote:
Die einzelnen Testzeitschriften arbeiten mit unterschiedlichen Skalen. Neben Noten kommen Punkte und Prozentangaben zum Einsatz.
Um dennoch einen Vergleich ziehen zu können, haben wir ein einheitliches Bewertungssystem ("durchschnittliche Testnote") entwickelt. Der Übergang zwischen "gut" und "befriedigend" liegt bei den meisten Testzeitschriften bei ca. 60 Punkten. Im Gegensatz zu Stiftung Warentest vergeben die meisten Testzeitschriften noch bessere Noten als "sehr gut"; der Übergang liegt hier in der Regel bei 90 Punkten (bei connect bei ca. 425 Punkten).
Um einen Vergleich der Testzeitschriften zu ermöglichen, werden die Punkte und Prozentangaben in Noten umgerechnet. Dabei achten wir darauf, die Aussagen der Zeitschriften nicht zu verzerren. 100 Punkte entsprechen bei ecochoice der Note 1,0. Je nach Zeitschrift entsprechen 60 bis 75 Punkte der Note 2,5. Um dem Verbraucher ein vollständiges Bild zu geben, werden zusätzlich die Werte aus dem ursprünglichen Test genannt.
Dass vor allem die Testergebnisse der Stiftung Warentest unserem Ranking zugrunde liegen, beruht auf dem Anspruch der Verbraucherschutzorganisation Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter unabhängig zu untersuchen und zu vergleichen. Die Stiftung wurde 1964 von Bundeswirtschaftsminister Kurt Schmücker errichtet. Sie darf laut Satzung keine Einnahmen durch die Schaltung von Anzeigen erzielen. Deshalb bekommt sie eine jährliche Ausgleichszahlung vom Staat, die rund 13 Prozent ihres Etats ausmacht.
Im Gegensatz zu anderen Plattformen stützen wir uns nicht auf Verbraucherurteile. Hintergrund hierfür ist eine Studie der Verbraucherzentrale NRW. Dabei wurden zehn Produkte untersucht, die die Stiftung Warentest mit "mangelhaft" beurteilt hatte. Neun der zehn Produkte wurden in den Meinungsportalen teilweise sogar in höchsten Tönen gelobt. Ein Grund hierfür sind die leichten Einflussmöglichkeiten auf die Bewertungssysteme.